Hessisches Koordinationsbüro
für behinderte Frauen

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Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken
1. Name und Anschrift der Rehaklinik?
Asklepios Burgseeklinik Bad Salzungen
Am See
36433 Bad Salzungen
Tel.: 0 36 95 / 65 - 0
Fax: 0 36 95 / 65 - 11 99
E-Mail: -
Internet: www.asklepios.com/
2. Indikationsdiagnose?
Polans-Syndrom, leichte Skoliose, Allergien.
3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
(z.B. Meditation) etc.?
Klassiche medizinischer Ansatz, für Skoliose-Patienten gibt es
den Schwerpunkt Katharina-Schrot-Therapie.
4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?
Kaum Beratung.
5. Welche Behinderung haben Sie?
Poland-Syndrom.
6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
Hilfsmittel?
Nein.
7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
Unterstützung von der Rehaklinik?
War nicht nötig, für spezielle Ernährung oder auch nur für
kleinere Wünsche wie z.B. Früchtetee zum Abendessen,
gab es kaum Unterstützung bzw. Verständnis.
8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
ausführenden Person bestimmen?
-
9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?
Nein.
10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
Orientierung in der Klinik und im Kurort.
Kaum.
11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?
Ja, auch für Rollstuhlfahrer nutzbar.
12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
abweisend?
Sind Begleitpersonen aufgeschlossen, eine Mutter hatte
sogar ein Kind dabei – was nicht üblich war.
Kinderbetreuung gab es aber nicht im Haus, nur im Ort
einen allgemeinen Kindergarten.
13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
Kosten? In welcher Höhe?
-
14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
übernommen?
-
15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
welche Barrieren gab es?
Für mich ja.
16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?
Fast nur älteres Klientel, Personal ist sehr wenig auf
individuelle Bedingungen eingegangen, man sollte sich
darauf einstellen, erst einmal als Kind behandelt zu werden
und muss erst die Grenzen klarmachen. Das kann aber bis
zur Hälfte der Kurzeit dauern.
Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den
subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen.
Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.
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