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Grafik: Schriftzug mit Logo Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen

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Grafik: Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken



1. Name und Anschrift der Rehaklinik?

    Curtiusklinik Bad Malente
    Neue Kampstraße 2
    23714 Bad Malente

    Tel.: 04523 / 4 07 - 0
    Fax: 04523 / 407 - 4 36
    E-Mail: curtius-klinik@t-online.de
    Internet: www.curtius-klinik.de


2. Indikationsdiagnose?

    Amaurosis, depressives Syndrom, Verhaltensstörungen auf
    Borderline-Niveau.


3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
    Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
    (z.B. Meditation) etc.?


    Ganzheitlich, mit tiefenpsychologisch fundierter Grund-
    ausrichtung.


4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
    stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?


    Durchaus freundlich. Bezüglich der Behinderung fand ein
    Aufnahmegespräch statt.


5. Welche Behinderung haben Sie?

    Ich bin rechts vollblind, links habe ich einen Sehrest von etwa
    1,5 %.


6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
    Hilfsmittel?


    Einen Langstock.


7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
    persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
    Unterstützung von der Rehaklinik?


    Auf meinen Wunsch hin wurde eine Einzelführung durch die
    Klinik durchgeführt. Für das Morgen- und Abendbuffet stand
    Hilfe von den Schwestern zur Verfügung.


8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
    personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
    ausführenden Person bestimmen?


    -


9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
    vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?


    Keine Einschränkungen.


10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
       Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
       Orientierung in der Klinik und im Kurort.


       Die beschriebene Einzel-Hausführung.


11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?

       Es gab keine, nur unter uns Patienten/innen wurden
       Ausflüge, Näharbeiten, Spaziergänge unternommen.


12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
       Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
       und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
       abweisend?


        -


13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
       mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
       Kosten? In welcher Höhe?


       -


14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
       DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
       zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
       Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
       übernommen?


       -


15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
       Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
       welche Barrieren gab es?


        Ich konnte, trotz meiner Behinderung, alle Bereiche nutzen.


16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
       PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?


        In dieser Klinik müssen Blinde und hochgradig Sehbe-
        hinderte über eine gute Sozialkompetenz verfügen. Sonst
        kommen sie nicht raus, können an nichts Freizeitmäßigem
        teilnehmen. Müssen im Ergobereich kompromissbereit oder
        einfach improvisationsfähig sein.



Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen. Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.

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