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Grafik: Schriftzug mit Logo Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen

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Grafik: Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken



1. Name und Anschrift der Rehaklinik?

    Reha-Klinik DAMP GmbH
    Seute-Deern-Ring 30
    24351 Ostseebad Damp

    Tel.: 0 43 52 / 80 83 04
    Fax: 0 43 52 / 80 83 90
    E-Mail: reha-damp@damp.de
    Internet: www.rehaklinik-damp.de


2. Indikationsdiagnose?

    Wiederherstellung nach Wirbelsäulenverletzung
    (Spondilodeses).


3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
    Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
    (z.B. Meditation) etc.?


    Aktivierung des Kreislauf und Körpers nach der OP.


4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
    stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?


    Fachlich gut und ausreichend. Die Organisation war auf einen
    Krankentransport vorbereitet.


5. Welche Behinderung haben Sie?

    Blindheit, durch Sturz. Wirbelverletzung mit OP.


6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
    Hilfsmittel?


    Ja, zur damaligen Zeit einen Rollstuhl.


7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
    persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
    Unterstützung von der Rehaklinik?


    Ja, auf Anforderung.


8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
    personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
    ausführenden Person bestimmen?


    War nicht notwendig. Nur normal Ankleidehilfe war gefragt und
    wurde gewährt.


9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
    vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?


    Es fehlte an einigen Stellen kontrastreiche und taktile Kenn-
    zeichnung. Die Schulung des Personals für den Umgang mit
    Blinden fehlte auch etwas, wurde aber durch den persönlichen
    Einsatz der Mitarbeiter weitgehend ausgeglichen. Eine Be-
    treuung außerhalb des Klinikbetriebs fand innerhalb von 4
    Wochen nur einmal statt. Man war da auf die Hilfe von anderen
    Patienten angewiesen.


10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
       Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
       Orientierung in der Klinik und im Kurort.


       Z.B. Hilfe bei der Orientierung in der Klinik und im Kurort. Auf
       ausdrücklichen Antrag hin möglich (aber aus Zeitmangel des
       Personals nur einmal ausgeführt).


11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?

       Nur sehr schwer. Verbesserungswürdig.


12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
       Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
       und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
       abweisend?


        Zuerst wurde diese abgelehnt. Vor Ort wurde dann erklärt,
        dass man bei der medizinischen Sachlage sicherlich einen
        Weg gefunden hätte. Die Kostenübernahme hätte privat
        erfolgen müssen.


13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
       mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
       Kosten? In welcher Höhe?


       -


14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
       DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
       zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
       Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
       übernommen?


       -


15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
       Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
       welche Barrieren gab es?


        Eine fachliche Begehung würde einige Mängel aufzeigen.
        Die mangelnde Orientierungsmöglichkeit und die längeren
        Wege machten Schwierigkeiten.


16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
       PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?


        Besser ist es, einen Partner mitzunehmen um ständige Hilfe
        zu haben.



Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen. Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.

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