Hessisches
Koordinationsbüro für behinderte Frauen

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Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen inRehakliniken
1. Name und Anschrift der Rehaklinik?
DRK-Therapiezentrum Mardorf
Rote-Kreuz-Straße 11
31535 Neustadt
Tel.: (05036) 161 - 0
Fax: (05036) 161 - 159
E-Mail: info@behindertenkuren.de
Internet: www.behindertenkuren.de
2. Indikationsdiagnose?
Mutter-Kind-Kur,
Mutter: Sarkoidose, Blindheit, Bewegungsstörungen,
Adipositas,
Kind: Mehrfachbehinderung,
Blindheit, Minderwuchse, Bewegungsstörungen.
3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
(z.B. Meditation) etc.?
Physikalische Therapie.
4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?
Sehr hilfsbereit.
5. Welche Behinderung haben Sie?
Hochgradige Sehbehinderung, Gehbehinderung.
6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
Hilfsmittel?
Rollator, Bildschirmlesegerät.
7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
Unterstützung von der Rehaklinik?
Zum Teil, aber eher für die behinderten Kinder, auf
behinderte
Eltern waren sie so noch nicht eingestellt.
8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
ausführenden Person bestimmen?
-
9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?
Es gab nicht genug Therapie, obwohl vorher abgesprochen
wurde, dass medizinische Reha notwendig ist, dies auch
zugesagt wurde, wurde vor Ort erklärt, dies sei nicht
leistbar.
Außerdem waren sie eher auf die Erholung von Müttern
mit
behinderten Kindern eingestellt.
10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
Orientierung in der Klinik und im Kurort.
-
11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?
Ja.
12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
und Finanzierung anbelangt oder ablehnend,
bzw.
abweisend?
Sehr kooperativ.
13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
Kosten? In welcher Höhe?
-
14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
DolmetscherIn benötigen, entstehen für
Sie
zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
Wird eine Kostenübernahme von anderen
Stellen
übernommen?
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15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn
nein,
welche Barrieren gab es?
Ja, es gab sogar einen Lifter ins Schwimmbad.
16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?
Für erholungssuchende Mütter sehr
geeignet, aber
medizinische Reha ist leider nicht möglich. Ich hab
es nachher einfach als Wellness mit toller Kinderbetreuung
gesehen.
Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den subjektiven
Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen.
Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert
und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.
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