Hessisches Koordinationsbüro
für behinderte Frauen

Aktuelles
|
Sie befinden sich hier:
Befragungen > Rehaeinrichtungen
Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken
1. Name und Anschrift der Rehaklinik?
Klinik am Homberg
Herzog-Georg-Weg 2
34537 Bad Wildungen
Tel.: 0 56 21 / 7 93 - 0
Fax: 0 56 21 / 7 93 - 2 62
E-Mail: info@klinik-am-homberg.de
Internet: www.klinik-am-homberg.de
2. Indikationsdiagnose?
Anschlussheilbehandlungen nach chirurgischen, ortho-
pädischen Eingriffen (künstliche Hüften und Kniegelenke),
Erschöpfungszustände, Psychotherapie.
3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
(z.B. Meditation) etc.?
Allgemeine Mobilisierung, Verbesserung der Beweglichkeit,
Stärkung der Muskulatur.
4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?
Freundlich, entgegenkommend, fordernd und mit leichten
Anreizen an das Ego, in kürzester Zeit selbstständig zu
werden.
5. Welche Behinderung haben Sie?
Gang- und Sprachstörungen, Gleichgewichtsprobleme,
gestörte Feinmotorik.
6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
Hilfsmittel?
Orthopädische Schuhe.
7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
Unterstützung von der Rehaklinik?
Wert gelegt wurde auf die Selbständigkeit. Wenn der Bedarf
nach persönlichen Hilfen bestand, wurde er nach Möglichkeit
erfüllt bzw. bewilligt und toleriert.
8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
ausführenden Person bestimmen?
-
9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?
Keine Einschränkungen; lange Wege zum Speisesaal, zu den
Anwendungen und zum Labor, was aber für meine Mobilität
gut war.
10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
Orientierung in der Klinik und im Kurort.
Spezielle Fördertechniken damit später ein Leben möglichst
ohne fremde Hilfen, so weit es geht, geführt werden kann.
Massagen, Rotlicht- und Ultraschallbehandlungen.
11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?
Es gab nicht viele Fernsehräume, Schnuddelecken und
Sonnenterassen.
12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
abweisend?
Auf eine schnelle Mobilisierung der Patienten aus Kosten-
gründen bedacht. Sonst kooperativ und bei individuellem
Bedarf entgegen kommend.
13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
Kosten? In welcher Höhe?
-
14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
übernommen?
-
15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
welche Barrieren gab es?
Aufzüge und Rampen vorhanden.
16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?
Schnelle Kontakte zu anderen Patienten durch die gemischte
Besetzung im Speisesaal und bei den Anwendungen
möglich. Lockere und offene Atmosphäre.
Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den
subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen.
Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.
nach oben |