Hessisches Koordinationsbüro
für behinderte Frauen

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Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken
1. Name und Anschrift der Rehaklinik?
Klinik Lahnhöhe
Am Kurpark 1
56112 Lahnstein
Tel.: 0 26 21 / 9 15 - 0
Fax: 0 26 21 / 9 15 - 3 35
E-Mail: info@lahnloehe.de
Internet: www.lahnhoehe.de
2. Indikationsdiagnose?
Allergien / Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Milchallergie,
Allergien auf Auszugsprodukte, wie raffinierter Zucker oder
Mehl, Typ 405), Erschöpfungszustände.
3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
(z.B. Meditation) etc.?
Stärkung des Immunsystems, Leben lernen unter Vermeidung
Allergien auslösender Lebensmittel, neue Impulse für ein
bewussteres Leben.
4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?
Sehr freundlich und entgegenkommend, ganzheitlicher Ansatz,
anthroposophische Heil- und Behandlungsmethoden.
5. Welche Behinderung haben Sie?
Gang- und Sprachstörungen, Gleichgewichtsprobleme,
gestörte Feinmotorik.
6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
Hilfsmittel?
Orthopädische Schuhe.
7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
Unterstützung von der Rehaklinik?
Wenn der Bedarf nach persönlichen Hilfen bestand, wurde er
nach Möglichkeit erfüllt, bzw. bewilligt und toleriert.
8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
ausführenden Person bestimmen?
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9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?
Sprachgestaltung in der Gruppe war schwierig. Man muss in
bestimmten Rhythmen gehen und sprechen.
10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
Orientierung in der Klinik und im Kurort.
Mir sind keine behinderungsfeindlichen Dinge aufgefallen.
Klar und übersichtlich angelegt. Ebenerdig angelegt,
Fahrstuhl vorhanden.
11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?
Vorträge und ganzheitliche Behandlungs- und Gesprächs-
angebote. Einige interessante Ausflugsgebiete in der Nähe
(Bad Ems, Koblenz).
12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
abweisend?
Kooperativ und bei individuellem Bedarf entgegen
kommend. Die Stationsschwestern sind hilfsbereit und
machen vieles möglich.
13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
Kosten? In welcher Höhe?
Es war ein Blinder mit Hund anwesend. Aber leider habe ich
mit ihm nicht über eventuelle Schwierigkeiten gesprochen.
14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
übernommen?
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15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
welche Barrieren gab es?
Im Kurpark waren einige kleinere Unebenheiten und
Bordsteine unter 10 cm vorhanden (ca. 1994.)
16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?
Lockere und offene Atmosphäre. Durch die ganzheitliche
Sichtweise des Lebens schnelle Kontaktmöglichkeiten zu
anderen Patienten. Durch verschiedene Angebote (Koch-
kurse, Vorträge u.a. über M. O. Brucker) sehr spannende
Erkenntnisse.
Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den
subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen.
Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.
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