Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen
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Grafik: Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen Neues, kostenloses Angebot
des Hessischen Koordinationsbüros für behinderte Frauen

Neues, kostenloses Angebot des Hessischen Koordinationsbüros für behinderte Frauen

Liebe Interessentinnen und Interessenten an unserer Arbeit,


bevor ich Sie über ein kostenloses Angebot für alle Frauen mit Behinderung in Hessen informiere, möchte ich mich denjenigen von Ihnen, die mich nicht kennen, kurz vorstellen:

Seit vier Jahren leite ich das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen und seit drei Jahren koordiniere ich die Arbeit im Hessischen Netzwerk behinderter Frauen.

Ich bin Sozialarbeiterin, Peer Counselorin und Fachberaterin für Psychotraumatologie.

Im März dieses Jahres habe ich berufsbegleitend eine Weiterbildung zur Moderatorin für "Persönliche Zukunftsplanung" abgeschlossen.

Deshalb auch mein Angebot, dass für alle interessant sein könnte, die

- einen Teilbereich Ihres Lebens verändern möchten
- sich in einer Umbruchssituation (wie z. B. Umzug, Trennung, Wünsche nach Veränderung inbezug auf ein bestimmtes Ereignis) befinden
oder
- ein Ziel vor Augen haben, aber nicht wissen, ob und ggf. wie sie dieses Ziel umsetzen können
- gerade bestimmte Bereiche Ihres Lebens neu andenken, sortieren und anschließend evtl. neu planen möchten.

Denjenigen biete ich kostenlos die Moderation und Dokumentation einer Persönlichen Zukunftsplanung an.

Hier für Interessierte einmal vorab einige Informationen zur Methode der "Persönlichen Zukunftsplanung" Einzelheiten erkläre ich natürlich gerne vorab in einem Informationsgespräch.

Wie läuft eine Persönliche Zukunftsplanung ab?
Welche Regeln gibt es hierbei?


Die wichtigsten Punkte:
Die Person, die für sich eine Planung machen möchte bestimmt alles, was mit der Planung zusammenhängt: Wer soll mitplanen? Was soll geplant werden? Wie, wo und in welcher Weise soll geplant werden?

Es kann - je nach Wunsch der planenden Person - ein oder mehrere Planungstreffen geben. Grundlage für die Planung sind Ihre Träume, Wünsche, Stärken und Fähigkeiten. Wenn Sie mögen, wird Ihre Planung durch Einbeziehung eines Unterstützungskreises unterstützt. Wer zum Unterstützungskreis gehört, bestimmt natürlich auch die planende Person.
Auch Personen, die bei der Planung nicht anwesend sein können - z. B. weil sie zuweit wegwohnen - können im Unterstützungskreis sein und indirekt in die Planung miteinbezogen werden.

Was macht der Unterstützungskreis?
Der Unterstützungskreis unterstützt die planende Person bei der Planung und Umsetzung Ihrer Ziele, indem die Unterstützer und Unterstützerinnen z. B. unterschiedliche Aufgaben für die planende Person übernehmen und auf Wunsch der planenden Person sagt, wo sie Ihre Fähigkeiten und Stärken sehen.

Die Persönliche Zukunftsplanung wird - am besten von ein oder zwei Personen, mit der die planende Person keinen freundschaftlichen Kontakt hat - moderiert und dokumentiert. Die planende Person bestimmt, was und wie dokumentiert werden soll. So kann z. B. nur mit Bildern, nur mit Text oder auch gemischt dokumentiert werden.

Die Dokumentation verbleibt bei der planenden Person, damit diese immer wieder nachgucken kann, was im Einzelnen bei der Planung besprochen wurde.

Zur Planung gehört auch ein Vorbereitungstreffen, bei dem die Moderatorin und die Person, die planen möchte, anwesend sind.

Bei dem Vorbereitungstreffen geht es zunächst darum, das sich die planende Person und die Moderatorin kennen lernen. Außerdem wird alles besprochen, was für die Planung wichtig ist. Z. B.:

- Zu welchem Thema soll geplant werden?
- Wo soll geplant werden?
- Wie soll geplant werden? Vielleicht mit einer Art Zukunftsfest?
- Soll es voraussichtlich ein oder mehrere Planungstreffen geben?
- Außerdem werden die Fragen, die während der Planung gestellt werden sollen, vorbesprochen.
- Weiterhin wird bei diesem Treffen erfragt, wer als UnterstützerIn
zur Persönlichen Zukunftsplanung in den Unterstützerkreis eingeladen werden soll. Gibt es spontan keine Personen, die die planende Person als unterstützend erlebt, werden verschiedene Möglichkeiten angeboten, um herauszufinden, ob es nicht doch noch UnterstützerInnen im Umfeld der planenden Person gibt.
Jede Planung endet mit einer Art Aktionsplan. In diesem wird überlegt, wer, bis wann, mit wem, was macht und welche Zwischenschritte es geben soll.

Ist der Aktionsplan aufgestellt, kann - wenn alle Beteiligten das möchten, das Planungstreffen nachbereitet werden.

Was während der Planung besprochen wird, darf nur dann weitererzählt werden, wenn die planende Person dies ausdrücklich erlaubt.

Haben Sie noch Fragen zu mir oder zur vorgestellten Methode, oder überlegen Sie evtl. für sich eine Persönliche Zukunftsplanung zu machen?

Dann freue ich mich über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

Rita Schroll

Tel.: 05 61 / 7 28 85 - 22
E-Mail: hkbf@fab-kassel.de



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