Pressearchiv
Ein ganz besonderer
Tag - Weiberzeit Nr. 19, Juli 2010 und Selbstbestimmt Leben, Ausgabe September
- November 2010
Gewalt an Behinderten
- HNA 25.11.2009
Girls`Day: Fahrerin für den Hessischen Landtag
gesucht- 23.04.2009
Pressemitteilung des Hessischen Landtags, des Hessischen Koordinationsbüros
für behinderte Frauen und den Teilnehmerinnen des Girlsdays
Technik und Vielfalt beim Girls' Day 2008 - kobinet 12.03.2008
Die besondere
Situation von Frauen mit Behinderung, Angebote im Verein zur Förderung der
Autonomie Behinderter - fab e.V.
Einladung zum Girls’Day 2008 - WeiberZeit Ausgabe Nr. 14, Dezember 2007
Begegnungen mit Ängsten und Träumen - Frankenberger Zeitung 30.11.2007
Mädchen sprachen über ihre Wünsche - HNA 29.11.2007
Kreative Methoden
in der Arbeit mit behinderten Frauen - Kobinet 17.10.2007
Gewalt an Frauen mit Behinderungen:
Wie erkennen, wie helfen und behandeln? - info.doc - Zeitschrift der Kassenärztlichen
Vereinigung Hessen, Nr. 2 - Mai 2007
Frauenförderung
auch im Hessischen Gleichstellungsgesetz - Kobinet 03.07.06
Behinderte Frauen mischen mit – Kobinet 26.04.06
Soziales/Nicht alle hessischen Frauenhäuser behindertengerecht – dpa-Meldung vom 21.11.05
Frauenhäuser für Behinderte nicht immer geeignet – HNA 25.11.05
Frauen mit Behinderungen in hessischen Frauenhäusern - Pressemitteilung des Hessischen Koordinationsbüros für behinderte Frauen und der Landesarbeitsgemeinschaft der hessischen Frauenhäuser anlässlich des
Internationalen Tages "Gegen Gewalt an Frauen und Kinder"
Frauenhäuser auch für behinderte Frauen zugänglich machen - Kobinet 22.11.2005
Wie zugänglich sind hessische Frauenangebote? - Kobinet 08.11.2005
Behinderte/Berichte über Zugänglichkeit von Rehakliniken für Behinderte - dpa 21.07.2005
Erfahrungen mit Rehakliniken - Kobinet 20.07.2005
Umfrage will Erfahrungen von Behinderten mit Rehakliniken sammeln - DPA-Meldung April 2005
Befragung zu Rehakliniken - Kobinet 01.04.2005
Teilnahme am Girls´Day für Mädchen mit Behinderung erleichtert - 24.03.2005
Behinderte Frauen fordern mehr Einbeziehung - 05.03.05
Das Recht auf Nichtwissen eingefordert - Kobinet 04.03.2005
Behinderte Frauen werden doppelt diskriminiert! - Tagessatz März 2005
Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen setzt barrierefreien Zugang zur Ausstellung im Philipp-Scheidemann-Haus um vom 07.12.2004
Verbesserungen angemahnt - Kobinet 30.09.2004
Schützen Gesetze vor Gewalt - Krampfader II/2004
Barrierefreie Veranstaltung zum Girls Day - Kobinet
13.04.2004
Lobby für behinderte Frauen - VDK-Zeitung April 2004
Frauen haben dafür gekämpft, dass der Schläger gehen muss, - Oberhessische Presse 10.03.2004
Diskussion zum Gewaltschutzgesetz anlässlich des Internationalen Frauentags - Marburger neue Zeitung 10.03.2004
Büro für Frauen mit Handicap Macht Behinderten Informationen zugänglich - epdsozial 06.02.2004
Literarisches über Krieg und Frieden - Oberhessische Presse vom 10.11.2003
Bericht von der Zehnjahresfeier des Hessischen Koordinationsbüros für behinderte Frauen - Aufstand der Betreuten Ausgabe November/Dezember 2003
Ratsuchende ermutigen, für eigene Interessen einzutreten - Frankfurter Rundschau 05.09.2003
Lobby für behinderte Frauen - HNA 05.09.2003
Zur zehn Jahres-Feier deutet Sozialministerin Finanzkürzungen an - EPD-Meldung 04.09.2003
Pressemitteilung vom 19.04.2003: Neue Ansprechpartnerin für Frauen ist Rita Schroll
Pressemitteilung vom 08.03. 2003: Behinderte Frauen fordern:
Barrierefreie Arzt- und Therapeutenpraxen
Presseerklärungen
Frankfurter Rundschau vom 19. April 2003, seite
BEHINDERTE
Neue Ansprechpartnerin für Frauen ist Rita Schroll
Kevan Dahesch
KASSEL. Seit Donnerstag haben die Frauen mit Behinderungen in Hessen
eine neue Ansprechpartnerin. Als Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros
für behinderte Frauen in Kassel hat die blinde Sozialarbeiterin und
EDV-Fachfrau, Rita Schroll, ihre Arbeit aufgenommen.
Sie löst die Diplompädagogin Martina Puschke ab, die die Leitung des bundesweiten Zusammenschlusses behinderter Frauen und Mädchen, "Das Weibernetz", in Kassel übernommen hat.
Die am 8. August 1963 in Bochum blind geborene Rita Schroll studierte an
der Fachhochschule in Frankfurt Sozialarbeit. Danach betreute sie für
den Blindenbund in Hessen zwei Jahre blinde und sehbehinderte Menschen in
Frankfurt und Umgebung. 1992 ging sie als Sozialarbeiterin zum
Frankfurter Sozialamt und war später dort freigestellte Frauenbeauftragte.
ImJanuar 1996 wechselte sie zum Verein für Frauenbildung, Arbeit und
Regionalentwicklung in Marburg. Von 1998 bis September 2001 arbeitete
sie als EDV-Einweiserin und Öffentlichkeitsarbeiterin bei der
Hilfsmittelproduktionsfirma Frank Audiodata. Bis zum 15. April 2003 war
sie beim Sozialdienst der Uni-Klinik in Marburg.
Das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen entstand in den
90er Jahren und ist ein Gemeinschaftswerk des hessischen Sozialministeriums
und des Vereins für die Autonomie Behinderter in Kassel. Es dient rund 300000
Frauen mit Behinderungen als Anlaufstelle.
Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen, Telefon 05 61 / 728 85-22, E-Mail: hkbf@fab-Kassel.de
Copyright c Frankfurter Rundschau 2003
Behinderte Frauen fordern:
Barrierefreie Arzt- und Therapeutenpraxen
Anlässlich des Internationalen Frauentages fordert das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen barrierefreie Arztpraxen. Für behinderte Frauen ist der Weg zur ambulanten medizinischen Versorgung nicht selbstverständlich. Mobilitätsbehinderte Frauen berichten z.B. immer wieder von baulichen Barrieren wie: Treppen vor der Praxis, zu schmale Türen, fehlender oder zu kleiner Aufzug. Bei Gynäkologinnen kommt die Barriere Untersuchungsstuhl hinzu. D.h. behinderte Frauen sind in der freien Arztwahl eingeschränkt und finden häufig ein System vor, welches nicht auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das heißt auch, dass eine Vielzahl behinderter Frauen nicht regelmäßig zur jährlichen Gesundheits- und Krebsvorsorge gehen (können).
"Behinderte Frauen halten daher die viel zitierte Arztwahl für eine Farce" erklärt Martina Puschke, Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für behinderte Frauen. Zum Beispiel können rollstuhlnutzende Frauen eine Frauenärztin oder einen anderen Arzt nicht nach ihrer Qualifikation oder Sympathie aussuchen. Sie müssen schauen, in welche Praxis sie überhaupt reinkommen und danach die "Ärztin ihres Vertrauens" auswählen.
Das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen fordert Ärzte und Ärztinnen und ihre Verbände im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung auf, ihre Praxen barrierefrei einzurichten. Außerdem muss das Thema "Behinderung und die sozialen Konsequenzen" fester Bestandteil des Medizinstudiums werden.
Laut Aussage des Hessischen Koordinationsbüros für behinderte Frauen befindet sich die einzige ambulante barrierefreie Gynäkologinnenpraxis Hessens in Frankfurt. Barrierefrei heißt hier, dass die Praxis über einen Hebelift und einen schwenkbaren Untersuchungsstuhl verfügt, so dass Rollstuhlnuterinnen problemlos auf den Untersuchungsstuhl wechseln können.
"Es darf nicht sein, dass Frauen mit einer Bewegungseinschränkung bis nach Frankfurt fahren müssen, um in Hessen eine Gynäkologin zu besuchen, die über einen barrierefreien Untersuchungsstuhl verfügt, der es Frauen im Rollstuhl ermöglicht, ambulant untersucht zu werden"! so Puschke abschließend.
Nähere Informationen gibt es im Hessischen Koordinationsbüro für behinderte Frauen, Tel. 0561/72 885-0, e-mail: hkbf@fab-kassel.de.
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