Hessisches Koordinationsbüro
für behinderte Frauen

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Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken
1. Name und Anschrift der Rehaklinik?
Aura-Hotel
Kur- und Begegnungszentrum Saulgrub
Alte Römerstr. 41-43
82442 Saulgrub
Tel.: 0 88 45 / 9 90
Fax: 0 88 45 / 99 - 1 21
E-Mail: saulgrub@bbsb.org
Internet: -
2. Indikationsdiagnose?
Kuraufenthalt bei vollständiger Erblindung.
3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
(z.B. Meditation) etc.?
Ganzheitlich, bewegungstherapeutisch, orthopädisch,
neurologische Behandlung.
4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?
Sehr freundlich, informativ, motivierend.
5. Welche Behinderung haben Sie?
Blindheit, Gleichgewichtsstörung, Sensibilitätsstörung.
6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
Hilfsmittel?
Langstock.
7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
Unterstützung von der Rehaklinik?
Vielfältige Hilfestellungen z.B. Begleitung, Hilfsmittel-
einweisung, Ernährungsberatung, Einzelberatungen.
8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
ausführenden Person bestimmen?
-
9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?
Nein, denn es ist ein Kur- und Begegnungszentrum extra für
blinde und sehbehinderte Menschen.
10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
Orientierung in der Klinik und im Kurort.
Ja, Hausführung, geführte Wanderungen, aktive Gäste-
betreuung, tastbare Modelllandkarte, grafische Darstellung.
11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?
Nicht alle, waren zu viele.
12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
abweisend?
Kooperativ.
13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
Kosten? In welcher Höhe?
Ja, 3,- Euro am Tag.
14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
übernommen?
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15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
welche Barrieren gab es?
Ja, barrierefrei!
16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?
Initialzündung als zusätzliche Motivation durch Spät-
erblindung. Trotz Größe des Hauses sehr familiär, trägt dazu
bei durch vielseitige Anregungen und Hilfestellungen,
Behinderungen zu integrieren.
Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den
subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen.
Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.
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