Hessisches Koordinationsbüro
für behinderte Frauen

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Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken
1. Name und Anschrift der Rehaklinik?
Städtische Rehakliniken
Rehazentrum bei der Therme
Badstr. 14
88339 Bad Waldsee
Tel.: 0 75 24 / 94 11 05
Fax: 0 75 24 / 94 11 29
E-Mail: belegung@waldsee-therme.de
Internet: -
2. Indikationsdiagnose?
Rheumatoide Arthritis, Chron. Rez. Cervicalgie bei musk.
Dysbalance, Chron. Lumbedgie bei Fehlstatik, Allesg.
Asthma bronchial, Psychovegetativer Erschöpfungszustand.
3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
(z.B. Meditation) etc.?
Schwerpunkt: verschiedene Bewegungstherapien, Anwendun-
gen von Kältewickel, Moorbäder usw. Das Behandlungskon-
zept ist nicht wirklich ganzheitlich, jedoch in Ansätzen, z.B. mit:
Ernährungstherapie, Elemente von Qui Gong, Stressabbau,
Atemtherapie.
4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?
Ja.
5. Welche Behinderung haben Sie?
GdB 60, erheblich gehbehindert.
6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
Hilfsmittel?
Zeitweise Krücken.
7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
Unterstützung von der Rehaklinik?
Ja, sofort.
8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
ausführenden Person bestimmen?
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9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?
Ja, z.B. lange Wege, behinderten Aufzüge und die die ich
aufgrund meiner Behinderung gehen musste, waren immer ein
Umweg zum Normalweg.
Außerdem gingen die Türschließer teilweise sehr schwer.
10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
Orientierung in der Klinik und im Kurort.
Nicht wirklich ausgesprochen extra für Behinderte.
11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?
Im Grunde ja, aber sie waren nicht so richtig spannend
für mich.
12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
abweisend?
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13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
Kosten? In welcher Höhe?
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14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
übernommen?
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15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
welche Barrieren gab es?
Ja.
16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?
Wie überall gab es bessere und schlechtere Therapeuten
und Ärzte. Fand mich recht gut rundumversorgt, allerdings
bei z.B. Massage oder Lymphdrainage begegneten mir
Therapeuten, die am Fließband arbeiten müssen. Teilweise
fand ich die Massagen etc. nicht gut. Toll ist die Therme,
die bis abends 23.00 Uhr offen hatte und wir eine Dauer-
karte hatten.
Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den
subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen.
Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.
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