Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen
Aktuelles

Veranstaltungen

Frauen - Politisches

Literatur

Thematisches

Pressearchiv

Befragungen/Berichte

Links und Adressen

Mailingliste
Übergang zur Navigation des fab
Aktuelles

über uns

Beratung

Beratung zur Persönlichen Assistenz / zum Persönlichen Budget

Ambulanter Hilfsdienst

Unterstütztes Wohnen

Probe- und Übergangswohnung

Hessisches Netzwerk behinderter Frauen

Telefonberatung zum Persönlichen Budget

Projekt "Schule und Behinderung"

Webseite: café freiRAUM

Zeitung "SELBSTBESTIMMT LEBEN"

Presse

Erfahrungsberichte

Links und Adressen

Wegbeschreibung

Inhaltsübersicht

Impressum / Kontakt

Mitglied in der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland - ISL e.V.


Link zu Kobinet - Aktuelle Nachrichten aus der Behindertenpolitik




Grafik: Schriftzug mit Logo Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen

Sie befinden sich hier: Befragungen > Rehaeinrichtungen

Grafik: Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken



1. Name und Anschrift der Rehaklinik?

    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Tagesklinik)
    Königstraße 6 a
    30175 Hannover

    Tel.: 05 11 / 16 84 - 51 90
    Fax: 05 11 / 3 88 48 71
    E-Mail: kfpp-langenhagen@klinikum-hannover.de
    Internet: www.klinikum-hannover.de/lps/


2. Indikationsdiagnose?

    Psychose, induzierter Wahn.


3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
    Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
    (z.B. Meditation) etc.?


    Ganzheitlicher Ansatz, Förderung der Tagesstruktur-
    Gestaltung – innerhalb und außerhalb der Klinik.


4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
    stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?


    Durchaus freundlich: Es fand – behinderungsbedingt - ein
    Vorgespräch statt.


5. Welche Behinderung haben Sie?

    Ich bin rechts vollblind, links sehe ich etwa 1,5 %.


6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
    Hilfsmittel?


    Ein digitales Diktiergerät, einen Blindenstock.


7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
    persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
    Unterstützung von der Rehaklinik?


    Ja, eine Einzelhausführung wurde durchgeführt; bei Spazier-
    gängen wurde ich vom Personal oder Mitpatienten geführt. Der
    Therapieplan wurde auf mein Diktiergerät gelesen.


8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
    personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
    ausführenden Person bestimmen?


    -


9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
    vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?


    Keine Einschränkungen. Sport und Schwimmen habe ich nicht
    mitgemacht, hatte aber auch kein Interesse daran.


10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
       Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
       Orientierung in der Klinik und im Kurort.


       Eine Krankenschwester sorgte dafür, dass ich den Weg zu
       einer Kontaktstelle lernen konnte, die im Anschluss an die
       Klinikbehandlung aufgesucht werden kann. Den Weg dorthin
       zeigte mir eine Mitpatientin.


11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?

       Ja.


12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
       Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
       und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
       abweisend?


       -


13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
       mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
       Kosten? In welcher Höhe?


       -


14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
       DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
       zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
       Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
       übernommen?


       -


15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
       Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
       welche Barrieren gab es?


       Ja, bis auf das Nähen mit Maschine.


16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
       PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?


       Im Ergobereich wurde erhebliche Rücksicht auf mich ge-
       nommen. Es wurden nur Spiele gespielt, die ich auch mit-
       spielen kann. Nähen, Sportangebote und die Teilnahme an
       der Papiergruppe hätten individuelle Hilfe bedeutet. Diese
       wäre sicherlich möglich gewesen, wollte ich aber nicht
       haben, sondern lieber Angebote nutzen, wo ich eigenständig
       bleiben kann. Den Weg zur Tagesklinik lernte ich durch eine
       hochgradig sehbehinderte Freundin.



Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen. Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.

nach oben