Hessisches Koordinationsbüro
für behinderte Frauen

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Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken
1. Name und Anschrift der Rehaklinik?
Märkische Reha-Kliniken GmbH
Paulmannshöherstr. 14
58515 Lüdenscheid
Tel.: 0 23 51 / 46 50 00
Fax: 0 23 51 / 46 54 65
E-Mail: info@reha-mk.de
Internet: www.reha-mk.de
2. Indikationsdiagnose?
Wiederherstellung nach Wirbelsäulenverletzung
(Spondilodeses).
3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
(z.B. Meditation) etc.?
Aktivierung des Kreislauf und Körpers nach der OP und
Muskeltraining.
4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?
Fachlich gut und ausreichend. Besondernheit, es wurden die
Behandlungen nicht nur nach der vorgeschriebenen Be-
handlungszeit ausgeführt. Bei der Benutzung der Geräte zum
Training wurde die Zeit eingeräumt, die der Patient sich als
Belastung an den Geräten zutraute. Über das Maß der emp-
fohlenen Trainingseinheiten konnte ich mich als Patient auch
selber noch für ein zusätzliches Intervall entscheiden und damit
einen verbesserten Fortschritt in der Wiederherstellung errei-
chen.
5. Welche Behinderung haben Sie?
Blindheit durch Sturz. Wirbelverletzung mit OP.
6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
Hilfsmittel?
Einen Langstock.
7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
Unterstützung von der Rehaklinik?
Nach Handzeichen wurde von den Therapeuten der Weg zum
neuen Gerät geführt und die Geräte wurden auf die vorgese-
hene Trainingseinheit eingestellt.
8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
ausführenden Person bestimmen?
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9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?
Es fehlte an einigen Stellen kontrastreiche und taktile Kenn-
zeichnung. Eine Schulung des Personals für den Umgang mit
Blinden fehlte auch etwas. Dies wurde aber durch den persön-
lichen Einsatz der Mitarbeiter weitgehend ausgeglichen.
10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
Orientierung in der Klinik und im Kurort.
Auf ausdrücklichen Antrag hin möglich.
11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?
Da es sich hier um eine Tagesklinik handelt, kam es nicht in
Betracht.
12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
abweisend?
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13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
Kosten? In welcher Höhe?
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14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
übernommen?
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15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
welche Barrieren gab es?
Eine fachliche Begehung würde einige Mängel aufzeigen.
Hervorzuheben ist die automatische Türöffnung, die einer
wesentliche Hilfe beim Gehen darstellt.
16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?
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Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den
subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen.
Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.
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