Umgang mit traumatischen Erfahrungen
Ein Seminar für Frauen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung
Eine Behinderung kann durch eine traumatische Erfahrung (Unfall, Überfall,
medizinische Eingriffe oder Krankheit) verursacht werden. Als Folge des
gesellschaftlichen oder persönlichen Umgangs mit Behinderung werden
manchmal extrem belastende Ein- und Übergriffe erlebt, die sich zu
traumatischen Erfahrungen entwickeln können.
In beiden Fällen ist das Angebot an Information und Unterstützung
meist dürftig. Die Betroffenen müssen selbst (früher oder
später) für sich sorgen und mit der psychischen Belastung fertig
werden. Häufig bleiben Symptome einer Traumaerfahrung lange Zeit
unerkannt, fehl diagnostiziert oder werden ignoriert.
Seminarinhalt:
In diesem Seminar lernen Sie, eigene Symptome zu verstehen, ohne dass
dabei direkt auf die einzelnen Lebensgeschichten eingegangen wird. Sie
erhalten allgemeine Informationen über Entstehung sowie Folgen von
Traumata und Hinweise über mögliche professionelle Hilfen und
Anregungen zur Selbsthilfe.
Schwerpunkt des Seminars ist die Vermittlung von Übungen für
den Alltag, denn durch Imaginations- und Stabilisierungstechniken kann
jede Teilnehmerin ihre Fähigkeit zur Selbstberuhigung und Stressbewältigung
erweitern.
In diesem Seminar haben auch die behinderungsspezifischen Aspekte von
Trauma und Traumabewältigung Raum ausführlich besprochen zu
werden.
Wichtige Hinweise:
Die Gruppe ersetzt keine Therapie und ist für Frauen in akuten Krisen
leider nicht geeignet. Vor Anmeldung zum Seminar ist ein kurzes telefonisches
Vorgespräch mit einer der beiden Seminarleiterinnen erforderlich.
Mehr Informationen zu Ort, Zeit, etc. unter Veranstaltungen.
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