Hessisches Koordinationsbüro
für behinderte Frauen

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Befragung von Menschen mit Behinderung nach Ihren Erfahrungen in Rehakliniken
1. Name und Anschrift der Rehaklinik?
Werner-Wicker-Klinik
Im Kreuzfeld 4
34537 Bad Wildungen-Reinhardshausen
Tel.: 0 56 21 / 8 03 - 0
Fax: 0 56 21 / 8 03 - 2 08
E-Mail: info@werner-wicker-klinik.de
Internet: www.werner-wicker-klinik.de
2. Indikationsdiagnose?
Spezialklinik für Rückenmarksverletzte, mit den Abteilungen:
Erstreha, Urologie, Orthopädie (Skoliose-OPs, etc.)
3. Was ist der Schwerpunkt der Therapie, wie das
Behandlungskonzept: ganzheitlich, spiritueller Ansatz
(z.B. Meditation) etc.?
Hilfe zur Selbsthilfe (Mobilisierung, etc.).
4. War die Beratung vor dem Klinikaufenthalt zufrieden
stellend, freundlich, zugewandt, verständnisvoll, etc.?
Ich kenne die Klinik seit ca. 20 Jahren. Die Beratung bekamen
meine Eltern, sie schienen zufrieden damit zu sein.
5. Welche Behinderung haben Sie?
Querschnittslähmung Tetraplegie.
6. Benutzten Sie z.B. einen Rollstuhl oder andere
Hilfsmittel?
Faltrollstuhl für drinnen, Elektrorollstuhl für draußen.
7. Wenn aufgrund der Behinderung zusätzliche
persönliche Hilfen notwendig waren, gab es hier
Unterstützung von der Rehaklinik?
Ja, in vollem Umfang. Nur auf meine speziellen Bedürfnisse
bezogene Handgriffe müssen dem Personal angelernt werden.
8. Wenn Sie Hilfe bei der Intimpflege durch das Klinik-
personal benötigten, konnten Sie das Geschlecht der
ausführenden Person bestimmen?
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9. Gab es Einschränkungen in der Reha aufgrund der
vorhandenen Behinderung? Wenn ja, welche?
Eigentlich nicht, ggf. das Ins-bett-Gehen mit dem Tagdienst bis
20.00 Uhr, spätere Zeiten sind nur nach Absprache mit der
Nachtwache in Ausnahmefällen möglich.
10. Gab es in der Klinik zusätzliche Serviceangebote für
Menschen mit Behinderung? Z.B. Hilfe bei der
Orientierung in der Klinik und im Kurort.
11. Konnten Sie die Freizeitangebote der Klinik nutzen?
Ja, es gibt eine Cafeteria sowie einen Freizeitbereich
mit Bastelangeboten.
12. Wie verhält sich die Klinik gegenüber eventuellen
Begleitpersonen? Kooperativ, was Unterbringung
und Finanzierung anbelangt oder ablehnend, bzw.
abweisend?
Begleitpersonen werden nur in Ausnahmefällen (z.B. bei
Kindern) mit in der Klinik untergebracht, in allen anderen
Fällen muss die Unterkunft privat organisiert werden. Die
Mahlzeiten können "eingekauft" werden.
13. Falls Sie einen Blindenführhund haben, darf dieser
mitgebracht werden? Wenn ja, entstehen zusätzliche
Kosten? In welcher Höhe?
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14. Falls Sie aufgrund Ihrer Hörbehinderung eine/n
DolmetscherIn benötigen, entstehen für Sie
zusätzliche Kosten? Wenn, in welcher Höhe?
Wird eine Kostenübernahme von anderen Stellen
übernommen?
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15. Waren alle Bereiche der Klinik für Sie trotz Ihrer
Behinderung zugänglich und nutzbar? Wenn nein,
welche Barrieren gab es?
Eigentlich ja, ich kann jedoch auf Grund meiner geringen
Kraft nicht alle schrägen Ebenen ohne Hilfe überwinden.
16. Gibt es weitere Erfahrungen, die Sie anderen
PatientInnen mit Behinderung mitteilen möchten?
Leider werden für diese Klinik immer weniger Reha-Kuren
zum "Auftrainieren" finanziert, es muss immer häufiger
offiziell eine "Krankheit" behandelt werden, um eine
Finanzierung zu bekommen.
Wir weisen darauf hin, dass die Ergebnisse unserer Befragung auf den
subjektiven Erfahrungen von einzelnen BesucherInnen der entsprechenden Klinik beruhen.
Die Antworten der TeilnehmerInnen an unserer Befragung wurden anonymisiert und ohne redaktionelle Bearbeitung veröffentlicht.
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